Auch das zweite Spiel der Abstiegsrunde musste Voléro Zürich abgeben. Die Erwartungen an das Spiel waren klar. Schon einmal wurde Zürich Unterland geschlagen und es galt den schlechten Start in die Abstiegsrunde gegen Einsiedeln wettzumachen.
Der Start in das Spiel verlief harzig. Der Service der Volerianer war über weite Strecken zu harmlos und ermöglichte es Zürich Unterland ein solides Spiel aufzuziehen. Zusätzlich hatte Volero an der guten und hartnäckigen Verteidigungsarbeit der Unterländer zu beissen und so ging der erste Satz mit 20:25 an das Auswärtsteam.
Im zweiten Satz zeigte sich Volero dann von seiner guten Seite. Viel Druck am Service und eine konsequente Blockarbeit verschaffte die frühe 10:2 Führung. Die deutliche Überlegenheit in dieser Spielphase liess auf Seiten von Volero Festtagsstimmung aufkommen, während die Unterländer wenig zu Lachen hatten. Auch wenn die Stimmung für kurze Momente so gut war, dass die Spielkonzentration etwas darunter litt, so beendete Volero den Satz deutlich mit 25:16.
Der dritte Satz zeigte dann wieder ein anderes Kräfteverhältnis. Die zwei Mannschaften waren sich über weite Strecken ebenbürtig. Spannende Ballwechsel waren das Ergebnis. Schlussendlich scheiterte Voléro an seiner Abnahme, die gegen die Service der Nummer 7 kein Mittel fand. Die zwei kassierten fünfer Serien drückten auf die Stimmung der Heimmannschaft und darunter litt dann auch das Spiel. Mit einem klaren 14:25 verlor Voléro den dritten Satz.
Im vierten Satz spielte dann Voléro wieder gross auf. Fantastische Blockarbeit, druckvolle Service und die lautstarke Unterstützung von dem Feldrand (An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an das Damen 2) und verschafften den Volerianern eine 14:8 Führung. Für Volero nicht selbstverständlich konnte der Vorsrpung zum 25:20 Satzsieg verwaltet werden.
So fand man sich im fünften Satz wieder. Für einen kurzen Moment schaffte es Voléro, mit einer 6:3 Führung den fünften Satz zu dominieren, doch wieder war es die Nummer 7 von den Unterländern, die den Volérianern mit dem Service zu schaffen machte und das Spiel zum 6:7 wendete. So musste Voléro jetzt nachziehen, tat das aber mit Bravour. Voléro schaffte kurz vor Satzende die Wende und erarbeitete sich beim Stand von 14:13 den ersten Matchball. Doch einmal mehr in der Saison zeigte Voléro Unsicherheiten, wenn es darum geht, Sätze zu gewinnen. Zwei Matchbälle wurden abgegeben und die Unterländer beendeten den Satz und das Spiel mit 16:18.
Den Start in die Abstiegsrunde hat man also mit zwei Niederlagen denkbar schlecht erwischt. Aber das Spiel gegen Zürich Unterland gibt genügend gute Ballwechsel her, an die man in den nächsten Spielen anknüpfen kann. Und so wollen wir nicht die Niederlage im Gedächtnis behalten, sondern die solid gespielten Sätze und die spannenden Ballwechsel.
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