Resultate
Damen 1 vs. Sm'Aesch-Pfeffingen  1:3
Voléro verliert erstes Spiel 1:3 (20:25, 25:20, 26:28, 17:25)


Die Zürcherinnen scheiterten am Samstag an Sm’Aesch-Pfeffingen kläglich und konnten den hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Das Heimteam hatte wieder grosse Probleme in der Annahme und im Angriffabschluss. Die Gäste hingegen wirkten frischer und kampflustiger, was ihnen auch den verdienten 3:1-Sieg in der Sporthalle Im Birch brachte.
„Die dreiwöchige Pause seit der Halbfinal-Serie wurde uns am Samstag zum Verhängnis“, resümierte die Teammanagerin Erika Herzig nach dem Spiel. „Noch gegen Schaffhausen waren wir in einem ansteigenden Lauf, der uns leider etwas abhanden kam.“
Und tatsächlich wirkten die Zürcherinnen unsicherer als noch vor drei Wochen und fielen wieder in ihre alten Probleme in der Annahme zurück. Zwar konnten sie den Verlust des ersten Satzes im zweiten Durchgang korrigieren und holten sich im dritten zweimal einen Matchball.
Doch nach dieser Satzniederlage fiel Voléro auseinander. Die Zuspielerin und Captain Robyn Ah Mow-Santos musste praktisch jeden Ball aus dem Lauf heraus an die Aussenpositionen spielen und konnte kaum ein schnelles und taktisch kluges Angriffsspiel aufziehen. Kam erschwerend hinzu, dass die beiden Aussenangreiferinnen mit dieser Hauptverantwortung für die Punkte, die Kroatin Nikolina Kovacic und die Weissrussin Ekatarina Skrabatun, im Satz drei und vier am Druck fast zerbrachen. So spielten sie oftmals fast kopflos die Bälle ins gegnerische Feld oder hämmerten die Bälle in den starken Dreierblock von Sm’Aesch.
Auch die punkteweise Einwechslung von Sabrina Metzger für Nikolina Kovacic brachte der Kroatin zwar eine Verschnaufpause, aber leider nicht die gewünschte Wendung.

Die eher kleingewachsenen Basellandschaftlerinnen hingegen, allen voran die Nationalspielerin Laura Sirucek, packten jede Chance, um den Zürcher Block geschickt anzuspielen oder mit einer klugen Finte die Zürcher Verteidigung bloss zu stellen. Die letzten Bälle auf der Zürcher Seite zeigten deutliche Abstimmungsprobleme, als die Zuspiele statt von den Angreiferinnen geschlagen, nur von der Libera Nadine Jenny aus der Not heraus auf die andere Seite gespielt werden konnten.

„Ich bin sehr enttäuscht über unsere Leistung heute,“ sagte Robyn Ah Mow-Santos nach dem Spiel. „Jetzt muss ein Ruck durch unser Team gehen, damit wir am Samstag ausgleichen und am Sonntag die Serie für uns entscheiden können.“ Der erste Paukenschlag folgte auch gleich nach dem Spiel, als Voléro-Präsident Stav Jacobi einzelnen Spielerinnen laut und bestimmt seine Erwartungen für das nächste Spiel kundtat.
publiziert: 28.03.2009
ID = C29.001.1621
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