Resultate
Playoff 1/2 Final: VC Kanti Schaffhausen vs. Damen 1  3:1
Voléro spielt um Rang 3

Trotz einer nochmaligen, deutlichen Steigerung auch in der dritten Begegnung im Playoff Halbfinal gegen VC Kanti Schaffhausen, reichte es den Zürcherinnen in Schaffhausen nur zu einem Satzsieg. Damit verliert Voléro Zürich die Best-of-Five-Serie klar mit 3:0, spielt jedoch gegen Sm’Aesch-Pfeffingen um Rang 3.
Am Samstag reisten die Voléro-Spielerinnen nochmals mit viel Optimismus und Kampfgeist nach Schaffhausen. Mit den bisherigen Steigerungen von Spiel zu Spiel wollten sie die Halbfinal-Serie noch nicht aufgeben. In die Startaufstellung schickte Head-Coach Petar Iliev am Samstag denn auch die Annahmespielerin Sabrina Metzger auf der Diagonalposition. Es war für den Zürcher Trainerstab klar, dass die Wende oder das Ende in der Serie über die Annahme führen würde. Und tatsächlich legten die Zürcherinnen wieder einen guten Start hin und hielten sehr gut bis 16:16 mit.
Danach erhöhte Schaffhausen den Druck am Service und deckte damit trotz Umstellung wieder die grösste Schwäche auf der Voléro-Seite auf: Die Annahme. „Schaffhausen servierte auch heute wieder sehr druckvoll und vor allem taktisch gut, wodurch sich unser Angriffsspiel auf die Aussenpositionen verlagerte“, fasste Teammanagerin Erika Herzig das Spiel zusammen. „Und Schaffhausen war es darum auch ein Leichtes sich im Block auf die wichtigsten Punktesammlerinnen einzustellen, so dass Ekatarina Skrabatun und Nina Kovacic sehr oft auch in diesem hängen blieben.“


Mit spektakulären Rettungsaktionen zum Satzsieg

Ein grosser Lichtblick war jedoch der zweite Satz. Voléro liess sich trotz Verlust des ersten Satzes nicht beirren und setzte sich nach dem 13:13-Gleichstand mit einem 3-Punkte Vorsprung ab. In dieser Phase zeigte vor allem das Schaffhauser Sprungwunder Karen Cope Charles eine ihrer schwächsten Phasen. Die Zürcherinnen nutzten dies geschickt aus und konnten den Vorsprung auch dank den lauten Zurufen der rund 40 mitgereisten Zürcher Fans halten. Zwei Szenen waren danach für den Satzgewinn entscheidend: Zuerst brachten die 197 cm grosse Ekatarina Skrabatun und Captain Robyn Ah Mow-Santos einen verloren geglaubten Rettungsball weit hinter dem Feld mirakulös zurück ins Spiel. Anschliessend brachte die Einwechslung von Voléro-Urgestein Sibylle Keller beim Stand von 12:18 dem Team die gewünschte Stabilität, um den Satz für sich zu entscheiden.


Voléro will Rang 3

Leider reichten die Kräfte von Voléro in den zwei nachfolgenden Durchgängen nicht, um das Momentum auf seine Seite zu ziehen und Spiel noch zu drehen. Dies lag jedoch auch vor allem daran, dass sich die Schaffhauserin Cope Charles wieder fasste und den Zürcher Block über- oder umspielte. „Klar sind wir sehr enttäuscht, dass wir in der Serie nicht in die Verlängerung gehen können“, sagte Captain Robyn Ah Mow-Santos nach dem Spiel. „Doch ich bin stolz auf uns, dass wir uns von Spiel zu Spiel so deutlich steigern konnten. Wir konzentrieren uns nun sofort auf die Spiele um Rang 3 und 4 gegen Sm’Aesch-Pfeffingen. Denn auf Rang 3, da gehören wir hin!“
publiziert: 07.03.2009
ID = C29.001.1604
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