Newsletter
Voléro-News: Voléro mit dem U21 Inter an der Schweizer Meisterschaft

Liebe Voléro-Fans und Supporter
Am kommenden Wochenende (18. und 19. April 2009) kämpfen die U21- Juniorinnen von Voléro Zürich in Bellinzona (TI) um den A Inter Schweizermeistertitel. Die Zürcherinnen gelten neben den Teams aus Biel, Therwil und Bellinzona als Favoriten, sind doch gleich fünf NLA-Spielerinnen im Team mit dabei.
*Voléros U21 Inter sind Medaillenanwärterinnen

Neben den beiden Nationalspielerinnen Livia Caluori und Nadine Jenny, die noch am letzten Samstag mit dem Nationalteam gegen die Allstars im Einsatz standen, sind ebenfalls die NLA-Spielerinnen Marlen Brunner, Dominika Jarotta und Alessia Fiumedinisi auf der Kaderliste der U21-Juniorinnen vom Zürcher Club zu finden.
Vor allem für die NLA-Libera Nadine Jenny wird es ein ungewohnter Einsatz. Sie wird bei den U21 nicht als Annahmespezialistin eingesetzt, sondern wird als Diagonalangreiferin für Punkte sorgen müssen. „Für mich wird es zwar eine Umstellung von der NLA, aber ich habe noch immer dieses Kribbeln im Bauch, wenn ich weiss, dass ich jetzt für die Punkte verantwortlich bin“, sagt Nadine Jenny zu ihrem speziellen Einsatz.
Tatsächlich war Nadine Jenny bis vor wenigen Jahren eine komplette Volleyball-Allrounderin, die neben Angriff auch als Zuspielerin zum Einsatz kam. „Nadine hat sich erst seit der Verpflichtung bei Voléro Zürich und hinsichtlich ihrer professionellen Karriere hin auf die Position der Libera spezialisiert“, sagt die NLA-Teammanagerin Erika Herzig. „Doch sie hat sehr viel Power im Angriff und ist für die U21 eine wichtige Teamstütze.“

Die Aufgabe als Libera wird am kommenden Wochenende die zweite Libera aus der NLA, Alessia Fiumedinisi, übernehmen. „Alessia war für uns in diesem Jahr eine der Entdeckungen“, sagt die U21-Trainerin Sibylle Keller. „Denn sie spielte noch in der vergangenen Saison als Universalspielerin in der 1. Liga und hat sich in nur wenigen Monaten zu einer einsatzfähigen NLA-Libera entwickelt.“
Voléro Zürich bestreitet am Samstag ab 12.00 Uhr die Gruppenspiele. Am Sonntag werden in drei Finalrunden der Schweizer Meister ermittelt.



*Voléro-Spielerinnen im Fokus: Alessia Fiumedinisi

"Ohne Volleyball geht bei mir nichts"

Für die 19-jährige Alessia war die letzte Saison besonders aufregend. Mit der Absicht, für Voléro in der NLB zu spielen, wechselte die Aargauerin im letzten Jahr von Züri Unterland zum Erfolgsclub. Ein Traum ging in Erfüllung, als sie den Sprung in den Kader der NLA geschafft hatte. Nach der erfolgreichen NLA-Saison will Alessia nun noch eine Medaille an der U21 Inter Schweizer Meisterschaft erspielen.

Der Weg dahin war jedoch nicht immer einfach für Alessia, denn schon zwei Knieoperationen musste sie über sich ergehen lassen. Alessias grösster Wunsch war und ist noch immer, eines Tages Volleyball auf hohem Niveau zu spielen. Das sie diesem Ziel in dieser Saison einen Meilenschritt vorwärts entgegen kam, ist Alessia sehr bewusst und macht sie auch sehr stolz. Schon vor Jahren hat „Ale“ viele Matches von Voléro mitverfolgt und ist damals schon fasziniert gewesen. Dabei hätte sie es sich nie erträumen lassen, einmal Mitglied in der ersten Mannschaft von Voléro zu sein. Als sie dann zum ersten Mal zusammen mit Robyn Ah-Mow Santos in der Halle stand, ging ihr zweiter Traum in Erfüllung.
Doch zunächst hat sich die 19-jährige im Tennis spielen und in der Leichtathletik versucht, entdeckte jedoch im Alter von elf Jahren ihre Leidenschaft zum Volleyball. Angefangen beim Minivolleyball des VBC Leibstadt, ging es mit 14 Jahren zum Volleyballclub Würenlingen, wo Alessia bereits in der ersten Damenmannschaft (1.Liga) spielen durfte. Ihr grösster Erfolg war die Bronzemedaille der Junioren Schweizermeisterschaften. Im Jahre 2006 wechselte die Halbitalienerin zu Züri Unterland. Dort spielte Alessia ein Jahr in der ersten Liga und ein Jahr in der NLB, bis sie im Jahre 2008 zu Voléro wechselte.

Wie bekommt Ale alles unter einen Hut?
Wenn man sich Alessias Umgebungsbedingungen betrachtet, sind diese alles andere als optimal. Mitten im Schulabschlussjahr steckend, ist es für viele andere Mädchen in ihrem Alter nicht möglich, Volleyball auf diesem Niveau zu spielen. Dass sie zusätzlich noch 90 Minuten Anfahrtsweg zum Trainingsort braucht, macht die Sache nur noch bemerkenswerter. Alessia ist eine „Pendlerkönigin“ und ohne ihren grenzenlosen Ehrgeiz, wäre es wohl kaum zu schaffen. „Es benötigt viel Disziplin und Organisation, um Schule, Volleyball und das Pendeln zwischen den Orten unter einen Hut zu bekommen. Ich habe es aber nie bereut, dass ich soviel Zeit für Volleyball geopfert habe. Ohne die grosse Unterstützung meiner Eltern wäre dies aber nie denkbar gewesen“, so die Schweizerin. Ihre Mitschüler verfolgen Alessias Aufwand nur mit einem Stirnrunzeln. Sie sind sehr beeindruckt von dem grenzenlosen Willen der Aargauerin, können aber nicht nachvollziehen, warum Alessia einen solchen Aufwand betreibt.

Neuer Lebensabschnitt naht
Das kommende Jahr verspricht für Alessia nicht weniger aufregend zu werden. Denn bald hat sie die Matura in der Tasche und wird im Herbst eine Ausbildung zur Physiotherapeutin anfangen. Ende März erst erfuhr Alessia, dass sie das Aufnahmeverfahren zum Bachelorstudium Physiotherapie an der Fachhochschule in Winterthur bestanden hat und ist ab kommenden Herbst erneut herausgefordert Sport, Studium und Pendeln zu koordinieren.


Toi, toi, toi, an die U21 Juniorinnen!

Mit sportlichen Grüssen

VBC Voléro Zürich



[1] Weitere Informationen zur Schweizer Meisterschaft findet ihr hier:
publiziert: 17.04.2009


1 | 1
 
Datum Titel
 
17.04.2009 Voléro-News: Voléro mit dem U21 Inter an der Schweizer Meisterschaft
 
suchen nach
anzeige    
powered by eNews archiv