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Heimspiel in Zürich: Es geht um alles oder nichts!

2011 CEV Champions League Playoff 12 Teams: Runde 2

Mit der deutlichen 3:0-Niederlage im Auswärtsspiel vom Donnerstag in Moskau gegen Zarechie Odintsovo ist die Ausgangslage für Voléro Zürich klar: Im Heimspiel am Mittwoch, 9. Februar 2011 (20.15 Uhr, Sporthalle Im Birch) zählt nur ein Sieg im regulären Spiel, um sich die Chance auf ein Weiterkommen mittels Golden Set zu erhalten. Die Aufgabe ist machbar, wird jedoch für das junge Team von Svetlana Ilic eine Herausforderung, denn sie haben es alleine in der Hand.

Zürich, 7. Februar 2011 – „Unsere Chancen standen vor den Playoffs und auch jetzt noch 50 zu 50. Erst wenn der letzte Ball am Boden ist, wird klar sein, welches Team in der nächsten Runde steht“, gibt sich Head-Coach Svetlana Ilic kämpferisch. „Doch wir sind nicht die einzigen, die unter dieser Ausgangslage ins Spiel gehen müssen, denn diverse Favoriten, wie Dinamo Moskau, Villa Cortese und Rabita Baku stehen nach unerwarteten Niederlagen mit dem Rücken zur Wand.“ Der Modus kommt dem Zürcher Team also sehr gelegen. „Obwohl wir eine klare Niederlage eingefahren haben, können wir noch immer auf Sieg spielen. Zudem kommt uns der Heimvorteil natürlich sehr entgegen!“ Der Schweizer Meister erwartet daher auch viele Zuschauer in der Sporthalle Im Birch. „Wir werden uns sicher nicht kampflos ergeben“, schmunzelt Svetlana Ilic.

Ernstkampf hat erst begonnen
„Am Donnerstag haben wir unseren „Game plan“ komplett verloren und uns nicht an das gehalten, was wir abgemacht haben. Nach dem Spiel war allen klar, dass der Ernstkampf noch nicht vorbei ist, sondern gerade erst begonnen hat!“ Svetlana Ilic hat mit ihrem Trainerstab das Spiel während den letzten Tagen genauestens analysiert. „Wir haben erkannt, dass wir nicht verloren haben, weil uns Odintsovo derart überlegen war, sondern weil wir ihnen nicht auf dem gleichen Level entgegen treten konnten“, fasst Svetlana Ilic zusammen.
Die Trainerin und ehemalige Spielerin von Zarechie Odintsovo ist überzeugt, dass sich der russische Meister nicht nochmals auffallend steigern wird. „Wir erwarten, dass genau den gleichen Gegner, denn Odintsovo hat auf dem Niveau gespielt, welches sie seit Beginn der Champions League konstant gezeigt haben – es liegt einzig und alleine an uns!“
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