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Saisonvorschau Damen VBC Voléro Zürich
Voléro Zürich will zurück an die Spitze
Nach der vergangenen Zwischensaison mit dem guten 3. Rang, strebt Voléro Zürich nun wieder nach Höherem. Der Fokus liegt klar in der Schweizer Meisterschaft: Als Ziel gibt der Club für das junge NLA-Team den Gewinn des Schweizer Meistertitels sowie die Teilnahme am PAX Cupfinal an. Im Europacup sollen die Zürcherinnen vor allem wertvolle Erfahrung sammeln.
Mit dem Kampf um den 3.Rang und ohne Teilnahme am europäischen Wettkampf wird ein Club und auch eine Sportart weniger wahrgenommen.
Dies soll sich bei Voléro Zürich schon in dieser Saison ändern: Mit einem Kader von 14 Spielerinnen, davon sieben ausländische und Schweizer Profispielerinnen sowie sieben Schweizer Halbprofis. Der Zürcher Club setzt dabei auf sehr junge Spielerinnen aus dem In- und Ausland mit grossem Entwicklungspotenzial. Das Team soll ohne Big Star, dafür mit grossem Herz und dank starkem Kollektiv leben.
Captain des Schweizer Nationalteams in Zürich
Mit Mandy Wigger konnte der Zürcher Club eine wichtige Teamstütze des Schweizer Nationalteams und langjährige NLA-Spielerin verpflichten. Bei Voléro Zürich will Mandy Wigger den Weg zur Diagnoalspielerin auch im Club einschlagen, nachdem sie im Nationalteam seit einiger Zeit diese verantwortungsvolle Rolle eingenommen hat. Daneben konnte Voléro Zürich ebenfalls den Vertrag mit Nationalspielerin Nadine Jenny um zwei Jahre verlängern. Zusammen mit Livia Caluori, Alessia Fiumedinisi und Dominika Jarotta hat der Zürcher Club damit fünf Nationalspielerinnen in seinen Reihen.
Erst nach EM erst in Zürich
Die Schweizer Spielerinnen stehen bereits seit Mitte Mai im Training und seit August ist mit Marta Drpa (SRB) auch eine junge Ausländerin in der intensiven Team-Vorbereitung mit dabei. Ebenfalls seit Mai in der Halle steht die deutsche Zuspielerin Karolin Heinz. Sie wird neben der Kroatin Ana Grbac das junge Zürcher Team leiten. Bis Anfang Oktober liegt die Hauptverantwortung sogar in ihren Händen, da Ana Grbac erst nach der Europameisterschaft in Polen in Zürich eintreffen wird. Vier weitere Voléro-Spielerinnen werden ebenfalls an der Europameisterschaft mit ihren Nationalteams engagiert. Es sind dies neben der Bulgarin Gabriela Koeva, die erst 18-jährige Belgierin Hélène Rousseaux sowie die beiden Serbinnen Jovana Vesovic und Aleksandra Petrovic.
Trainerstab erweitert
Seit Anfang August hat die 37-jährige Serbin, Svetlana Ilic, zusammen mit dem Assistenztrainer das Zepter in den Trainingshallen übernommen. Gleich von Beginn weg haben die beiden den Spielerinnen einiges abverlangt und zusammen mit dem neu verpflichteten Athletiktrainer Jürgen Schreier ein grosses Gewicht in der athletischen Vorbereitung gelegt. Nach zwei Trainingsspielen gegen Allianz Volley Stuttgart (3:2) sowie den belgischen Spitzenclub Charleroi (2:3) reist Voléro Zürich am kommenden Wochenende gut vorbereitet nach Lausanne an den Supercup. Leider stimmt der Schweizer Meisterschaftskalender nicht mit dem internationalen Wettkampfplan überein, so dass Voléro den Supercup und das erste Meisterschaftsspiel mit unkomplettem Team bestreiten wird.
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